Ihr Partner zur Risikominimierung

Services der Risikobewertung

Unsere Abteilung Risikobewertung erstellt gesundheitliche Risikobewertungen entlang der Lebensmittelkette. Schwerpunkte sind Rückstände und Kontaminanten, gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und neuartige Lebensmittel. Dabei gehen unsere Expertinnen und Experten nach den Grundsätzen der objektiven und unabhängigen Risikobewertung vor, die als Grundlage für das Risikomanagement oder die Risikokommunikation dient.

Gesundheitliche Risikobewertung

Bei der Erstellung umfassender Risikobewertungen berücksichtigen wir das Wissen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik und halten uns an die international anerkannten Prinzipien der Risikobewertung und Risikoanalyse. Die Bearbeitung erfolgt anhand der vier Schritte der Risikobewertung: Gefahrenidentifizierung, Gefahrencharakterisierung, Expositionsabschätzung und Risikocharakterisierung.  

Für die Beurteilung, ob ein gesundheitliches Risiko besteht, werden zahlreiche Informationen berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem auch Angaben über das Vorkommen von Stoffen und Mikroorganismen in Lebensmitteln sowie die Aufnahmemenge von Lebensmitteln (Expositionsabschätzung). In der Risikocharakterisierung wird das Risiko eines Stoffes oder von Mikroorganismen im Zusammenhang mit der Menge, der ein Mensch ausgesetzt sein kann, bewertet und so die Wahrscheinlichkeit einer gesundheitlichen Wirkung abgeschätzt.

Wesentliche Fragestellungen betreffen immer wieder das gesundheitliche Risiko von Kontaminanten und Rückständen in Umwelt oder Landwirtschaft. Dabei konzentriert sich unsere Abteilung auf die eventuell dabei auftretenden Belastungen in Lebensmitteln sowie die daraus entstehende Exposition des Menschen. Für diese übergreifende Bewertung haben wir die Möglichkeit, Expertinnen und Experten mit großer Erfahrung entlang der gesamten Lebensmittelkette und aus verschiedenen Fachdisziplinen einzubinden.

Im Rahmen der GVO-Zulassung sind wir verantwortlich für die Erstellung von wissenschaftlichen, akkordierten Stellungnahmen, um sicherzustellen, dass ein GVO und ein daraus erzeugtes Produkt keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier oder auf die Umwelt hat. Die österreichischen Stellungnahmen werden an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übermittelt und fließen so in die Risikobewertung ein bevor über eine Zulassung entschieden wird.

Risikoinformationen zu Rückstände und Kontaminanten finden Sie hier.

Themen der Risikobewertung

Durchgeführte Risikobewertungen werden hier veröffentlicht. Wir bearbeiten unter anderem folgende Themen:

Chemische Stoffe in Lebens- und Futtermitteln

  • Mykotoxine,
  • Nitrat, Nitrit, Nitrosamine
  • POP (Dioxine und PCBs, BFRs, PFAS, andere Stoffe der Stockholm Konvention)
  • PAKs, Acrylamid,  3-MCPD, Furan
  • Toxische Elemente (Schwermetalle, Leichtmetalle, Spurenelemente)
  • Natürliche Pflanzeninhaltsstoffe (Alkaloide,  Cumarin,  Blausäure, ...)
  • Biogene Amine
  • Pflanzenschutzmittelrückstände
  • Rückstände in Trinkwasser
  • Rückstände von Arzneimitteln und Hormonen
  • Zusatzstoffe (Farbstoffe, Konservierungsmittel, Aromen, Enzyme, …)
  • Allergene und Substanzen in Verbindung mit Lebensmittelintoleranzen
  • Migrierende Stoffe aus Gebrauchsgegenständen

Mikrobielle Gefahren

  • Salmonellen, Campylobacter, Clostridien, Viren, etc.

Produkte für Verbraucherinnen und Verbraucher

Gentechnisch veränderte Organismen

Querschnittsthemen

  • Endokrine Disruptoren
  • Nanopartikel (technisch hergestellte)
  • Novel Food

Ein weiteres Instrument zur Überwachung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs ist der Nationale Rückstandskontrollplan. Die Ergebnisse werden hier veröffentlicht.

Weiterentwicklung von Methoden

Wir arbeiten an der Weiterentwicklung von Risikobewertungsmethoden, an der Erstellung von Leitlinien für die gutachterliche Beurteilung sowie in zahlreichen Arbeitsgruppen mit. Unsere Risikobewerterinnen und Risikobewerter sind sowohl in nationale Forschungsprojekte als auch in internationale Forschungsprojekte eingebunden und bringen dabei ihre Fach- und Methodenkompetenz ein.

Wir bieten auch  Schulungen zum Thema Risikobewertung, neue Ansätze und Methoden der Risikobewertung an und informieren im Rahmen von Vorträgen über Fragestellungen der Risikobewertung.

Internationales Netzwerk

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in zahlreichen nationalen und internationalen Expertinnen- und Experten-Gremien vertreten, wie z.B. in Gremien der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA), der Europäischen Kommission sowie in Gremien der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Kontakt

Leitung

DI Johann Steinwider

Aktualisiert: 27.01.2022

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